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7. September 2016 • Köln

DigitasLBi-Studie: Smartphones und Mobile Internet bestimmen das Handeln der deutschen Online-Käufer

Moderne digitale Endgeräte bestimmen das Handeln der deutschen Online-Käufer. Smartphones gelten dabei mit Abstand als das am häufigsten genutzte Endgerät. Darüber wird das Mobile Internet von den deutschen Online-Käufern nahezu konstant genutzt. Dies bestätigt die Full-Service-Digitalagentur DigitasLBi anhand der Studie „Connected Commerce 2016“, die zum fünften Mal in Folge das Einkaufsverhalten der Verbraucher in 15 Ländern repräsentativ untersucht hat. Der Online-Handel kann von dieser technologischen Entwicklung profitieren. Anhand des internationalen Vergleichs zeichnet sich ab, dass die Nutzungsintensität der digitalen Endgeräte durch deutsche Online-Käufer noch unter dem internationalen Durchschnitt liegt. Dennoch dürfen die Deutschen in einigen Bereichen des Online-Handels als digital fit bezeichnet werden.

„Wer in einem Online-Shop bestellt, weist eine hohe Affinität zu digitalen Endgeräten und zum Mobile Internet vor. Unter den deutschen Online-Käufern ist das Smartphone am stärksten verbreitet. Über genau diese Endgeräte gehen die meisten der Befragten täglich ins Mobile Internet. Der Online-Handel kann davon immens profitieren, wenn sämtliche Shoppingseiten für mobile Endgeräte optimiert sind. Ein auf Smartphones einfach bedienbarer und benutzerfreundlicher Online-Shop verhilft zu weniger Kaufabbrüchen, höheren Warenkörben und zufriedenen Kunden“, sagt Anke Herbener, CEO von DigitasLBi in Deutschland und der Schweiz.

"Unter den deutschen Online-Käufern ist das Smartphone am stärksten verbreitet."

Digitale Endgeräte bestimmen das Handeln der deutschen Online-Käufer
Smartphones gelten unter den befragten Studienteilnehmern als das Endgerät mit der höchsten Verbreitung (93 Prozent). Die generelle Smartphone-Nutzung hat sich von 2015 zu 2016 somit bei den Internetnutzern um sieben Prozent erhöht. Von den befragten Verbrauchern kommen immer häufiger Tablets zum Einsatz (61 Prozent) und jeder Zweite besitzt mindestens einen Smart-TV im Haushalt (56 Prozent). In beiden Fällen entspricht dies einem Wachstumswert von 22 Prozent gegenüber zum Vorjahr. Wearables wie die Apple Watch oder vergleichbare digitale Endgeräte besitzen 18 Prozent der Befragten. Der hohe Wachstumswert von 64 Prozent gegenüber 2015 liegt offenbar in der Markteinführung der neuen Produkte begründet. Bei klassischen Endgeräten können Laptops mit einer Verbreitung von 87 Prozent ein Wachstum um 21 Prozent verzeichnen. Hingegen stehen stationäre Desktop-Computer nur noch bei 69 Prozent der Konsumenten im Haushalt. Im Gegensatz zu allen anderen untersuchten digitalen Endgeräten weist die Verbreitung von Desktop-Computern den einzigen Rückgang um 1 Prozent vor.

„Die Deutschen liegen bei der Nutzung dieser Endgeräte grundsätzlich unter dem internationalen Durchschnitt. Jedoch darf ein solches Ergebnis nicht als Problem verstanden werden. Digitaler Fortschritt bedeutet, dass auf bestimmte Endgeräte verzichtet werden kann. Während Smartphones, Tablets und Smart-TVs hohe Wachstumswerte vorweisen, darf die geringere Verwendung von stationäre Desktop-PCs und Laptops positiv betrachtet werden. Schließlich dienen diese Endgeräte heute kaum noch als Auszeichnung für die digitale Fitness der Verbraucher. Für Online-Händler ein klares Signal: Mobile Internet ist Trumpf“, kommentiert Herbener die Ergebnisse aus dem internationalen Vergleich.

Für diese Schlussfolgerungen verglich DigitasLBi in der Studie „Connected Commerce 2016“ das Einkaufsverhalten der Online-Käufer in den 15 Kernmärkten Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Italien, Niederlande, Singapur, Spanien, Schweden und USA. Der äußerst geringe Unterschied bei Smartphones (DE: 93 Prozent; International: 94 Prozent) und Laptops (DE: 87 Prozent; International: 90 Prozent) lässt auf eine positive Entwicklung dieser Nutzungszenarien deuten. Der stärkere Unterschied bei Desktops (DE: 69 Prozent; International: 75 Prozent) zeigt, dass die Online-Käufer hierzulande sich zunehmend von stationären Internetzugängen über Desktop-Computer verabschieden. Hingegen zeigt die geringe Verbreitung von Tablets (DE: 61 Prozent; International: 73 Prozent), dass die befragten Deutschen weniger Bedarf haben, dieses meist als mobiles Zweitgerät genutzte Tablet zu besitzen. Die Studie zeigt eine ähnliche Ausprägung der Besitz- und Nutzungsverhältnisse bei Smart-TVs (DE: 56 Prozent; International: 61 Prozent) und Wearables (DE: 18 Prozent; International 29 Prozent). Insbesondere die Tatsache, dass moderne Fernsehgeräte sich mit dem Internet verbinden lassen, scheint für die internetaffinen Käufer nicht von hoher Relevanz zu sein. Die Auswertung zu Wearables zeigt, dass diese Geräte zwar noch nicht im Alltag der deutschen Konsumenten angekommen sind, aber ein hohes Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre vorweist.

Smartphones gelten mit Abstand als das am häufigsten genutzte Endgerät
Die deutschen Internetnutzer zeigen eine hohe Affinität für mobile Endgeräte auf. Sie verwenden ihre Smartphones deutlich häufiger als andere digitale Endgeräte. 83 Prozent der Befragten geben an, täglich ihr Smartphone zu verwenden. Weitere acht Prozent nutzen ihr Smartphone mindestens wöchentlich. Laptops kommen nur in 58 Prozent der Fälle täglich zum Einsatz, in 20 Prozent mindestens wöchentlich. Der klassische Desktop-Computer wird von 44 Prozent täglich und von 20 Prozent wöchentlich verwendet. Tablets werden nur von 33 Prozent der Online-Käufer täglich und zu 21 Prozent wöchentlich gebraucht. Die Studienteilnehmer nutzen Tablets meist nicht über das Mobile Internet, sondern nutzen ein WLAN als Zugangspunkt. Ähnlich zeigt sich die Nutzung von Smart-TVs, denn die Befragten beschäftigen sich nur zu 40 Prozent täglich bzw. 11 Prozent wöchentlich damit. Als Schlusslicht folgen Wearables mit 8 Prozent täglicher und 7 Prozent wöchentlicher Nutzung, zumal diese Endgeräte in der Regel in Kombination mit einem Smartphone verwendet werden müssen.

Konstante Nutzung des Mobile Internet bei den deutschen Online-Käufern
Die DigitasLBi-Studie bestätigt die Annahme, dass die befragten Verbraucher hinsichtlich der Häufigkeit der Nutzung des Mobile Internets ihren Gewohnheiten treu bleiben. Im Vergleich zu 2015 hat sich die tägliche Nutzung des Mobile Internets unter den Besitzern eines Smartphone um ein Prozentpunkt auf 64 Prozent erhöht. Der Anteil der wöchentlichen Nutzung sank dementsprechend auf 20 Prozent. In fünf Prozent der Fälle waren die Online-Käufer mindestens einmal pro Monat über das Mobile Internet online. Jedoch spielt für elf Prozent das Mobile Internet über ihr Smartphone trotz zahlreicher Datenflatrate-Angebote der Mobilfunkprovider ein untergeordnetes Thema. Weil sie als ebenfalls andere Internetzugänge verwenden, spricht dieser Anteil für die Nutzung von WLAN-Zugängen im eigenen Haushalt, bei der Arbeit oder an öffentlichen Plätzen.

Mobile Internet steht bei jungen Online-Käufern hoch im Kurs
Mit 75 Prozent kommt das Mobile Internet am häufigsten bei den 18- bis 34-Jährigen vor. Die Durchdringung des Smartphones und somit der Anbindung über das Mobile Internet ist signifikant höher ausgeprägt als in anderen Altersgruppen. In 15 Prozent der Fälle nutzen sie mindestens wöchentlich diesen Zugangsweg zum Internet. Zusammen ergibt dies eine regelmäßige Nutzung des Mobile Internets bei 90 Prozent der jüngeren Altersgruppe. Die 35- bis 44-Jährigen gehen in 62 Prozent der Fälle täglich und zu 26 Prozent mindestens wöchentlich online. Die Nutzung des Mobile Internets ist bei den 45- bis 64-Jährigen mit 55 Prozent täglicher und 23 Prozent wöchentlicher Verwendung vergleichsweise gut ausgeprägt. Bei der Verteilung nach Geschlecht zeigen sich nur geringe Unterschiede bei der täglichen Nutzung. Grundsätzlich verwenden Männer und Frauen gleichermaßen (84 Prozent) das Mobile Internet mindestens einmal pro Woche. Während bei der täglichen Nutzung jedoch nur 60 Prozent der Männer das Mobile Internet am Smartphone verwenden, zeigen Frauen mit 67 Prozent eine deutlich höhere Nutzungsintensität auf.

Methodischer Hintergrund
Die Studie „Connected Commerce 2016“ von DigitasLBi wurde zum fünften Mal in Folge in den 15 Ländern Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Italien, Niederlande, Singapur, Spanien, Schweden und USA durchgeführt. Die Ergebnisse wurden durch das Meinungs- und Marktforschungsinstitut IFOP mit einer Stichprobengröße von über 1.000 Internetnutzern pro Land im Alter von 18 bis 64 Jahren über den Zeitraum vom 4. bis 23. Mai 2016 ermittelt. Sämtliche Angaben beziehen sich auf das Einkaufsverhalten der Studienteilnehmer aus Deutschland.

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Connected Commerce 2016